22.06.2021

"Vun drinne noh drusse" - wir stellen John Vestergaard vor

Lieber John, du bist unser Key Account Manager für Nordrhein-Westfalen. Wo kommst du ursprünglich her und was hast du beruflich schon alles gemacht?

Ich bin in Dänemark geboren und als kleiner Junge mit meinen Eltern nach Quickborn bei Hamburg gezogen. Nach der mittleren Reife habe ich zuerst eine Ausbildung zum Parkettleger und Tischler bei einem fantastischen Betrieb gemacht, was mich im Rückblick maßgeblich geprägt hat. Und danach, weil ich schon immer leidenschaftlich gern fotografiert habe, noch eine Ausbildung zum Fotografen angehangen. Als ich dann der Liebe wegen an den Niederrhein zog, bin ich fest im Vertriebsaußendienst in die Bodenbelagsbranche eingestiegen und habe bei verschiedenen Bodenbelagsunternehmen gearbeitet. Hier konnte ich mir ein fundamentales berufliches Netzwerk aufbauen.

Wann hast du bei uns angefangen, wie bist du auf Designboden von PROJECT FLOORS aufmerksam geworden und was genau ist deine Tätigkeit?

Im Herbst 2015 schrieb PROJECT FLOORS eine Stelle als Außendienstmitarbeiter im gleichen Bezirk aus, in dem ich bei einem Wettbewerber tätig war. Ich war damals auf der Suche nach einem gut aufgestellten Betrieb mit familiären Touch, flacher Hierarchie und echter Wertschätzung gegenüber seinen Mitarbeiter:innen. Natürlich kannte ich bereits PROJECT FLOORS Designboden als interessanten und vielfältig einsetzbaren Bodenbelag. Ich bewarb mich um die Stelle und wurde genommen. Aufgestiegen bin ich dann auch recht schnell, seit 2017 habe ich die Position des Key Account Managers im Rhein-Ruhrgebiet.

Wie sieht dein Arbeitsalltag aus und was macht dir dabei am meisten Spaß dabei?

Ich bin vor allem der Ansprechpartner für alle Fragen rund um unseren Designboden für Architekten und Ingenieure, Investoren und Einkäufer, Bauherren bis hin zum Generalunternehmer und Bauträger. Immer öfter berate ich auch Hochbauämter bzw. städtische Liegenschaftsverwaltungen der jeweiligen Kommunen. Unser Designboden ist für jede Branche geeignet, in meinem Verkaufsgebiet berate ich überwiegend die jeweiligen Accounts von Hotellerie, Ladenbau, Healthcare, Wohnungsbau, Industriebau und Office.

Darüber hinaus stehe ich im täglichen Austausch mit meinen beiden Außendienstmitarbeiter:innen Elke Atzler und Max Höhenrieder. Dann und wann besuchen wir auch zusammen Bodenverleger oder Planungsbüros. Wir arbeiten im Team und sind gemeinsam erfolgreich!

Am meisten Spaß macht mir, wenn mein Plan nach akribischer Vorarbeit aufgeht und wir für PROJECT FLOORS ein schönes Objekt - oder gleich mehrere davon - gewinnen konnten.

Mein Ziel dabei ist es, alle Beteiligten in Bezug auf Beratung, Abwicklung und Auslieferung zufrieden zu stellen und einen nachhaltigen guten Eindruck zu hinterlassen. Das größte Lob ist, wenn wir weiterempfohlen werden.

Wir merken, du bist ein Vertriebler mit Leib und Seele. Wie hat die Corona-Pandemie deinen Arbeitstag verändert?

Ich liebe und lebe meinen Job und die Mischung aus administrativer Vorbereitung und dem Kontakt zu vielen interessanten und unterschiedlichen Menschen.

Mein Motto ist: „Es ist gut, wenn man liebt, was man tut und dann wird meist auch alles gut.“

Aber die Corona-Umstände erschweren mir momentan den persönlichen Kontakt mit meinen Kunden und ich vermisse es wirklich sehr, auf meinen Gesprächs- und Verhandlungspartner zuzugehen, diesen mit einem kernigen und herzlichen Handschlag zu begrüßen und ihm dabei in die Augen zu sehen.

Personen bzw. Menschen machen ein vertrauensvolles Geschäftsleben aus, und wenn dieses, so wie in den letzten Monaten, nicht mehr richtig gelebt bzw. ausgeübt werden kann, gehen elementare Attribute im Vertriebsbusiness verloren und damit evtl. auch ein Teil des „menschlichen“ Erfolges.

Wir drücken die Daumen, dass die Einschränkungen bald zu unserer Vergangenheit gehören. Welche Hobbys hast du, was machst du zum Ausgleich für deinen Job?

Zum Ausgleich gehe ich regelmäßig dem Fliegenfischen nach, was ich bereits seit meinem 13. Lebensjahr passioniert ausübe. Ebenfalls mit großer Leidenschaft erstelle bzw. binde ich die dazu benötigten Köder bzw. Fliegen- und Fischchenmuster. Das Fliegenbinden ist für mich wie eine Art Meditation, wo ich bei einer guten Kanne Tee meiner Kreativität und dem handwerklichen Geschick freien Lauf lasse.

Ich liebe es, mich während des Fischens auf, am oder im Wasser zu befinden, dabei die Natur zu beobachten und diese mit all Ihren wunderschönen Facetten auf mich wirken zu lassen.

Hier bei uns am Niederrhein gibt es mittlerweile wieder viele sehr selten gewordene Tierarten wie Seeadler, Bieber, Dachs, Fischotter und Co.

Wenn ich mich nicht gerade zum Fischen in Dänemark, Schweden oder Holland befinde, widme ich mich gern dem Hobbyschreinern in meiner kleinen Holzwerkstatt neben unserem Haus oder gehe für einen Wander- und Exkursionstag mit Fernglas, Kamera und Thermoskanne auf Tour.

Du bist also ein Naturmensch. Wen oder was würdest du auf eine einsame Insel mitnehmen?

Auf eine einsame Insel - und möglichst auf eine Schäreninsel weit oben in Schwedisch Lappland - würde ich nur meine Angelausrüstung, mehrere Feuersteine, etwas an notwendigem Werkzeug, Verbandszeug inkl. Wund- und Desinfektionsmittel, etwas an wichtiger Kleidung mitnehmen und niemanden sonst, da es ja ansonsten keine „einsame“ Insel mehr wäre, oder? 

Vielen Dank, John für den guten Einblick in deinen Arbeitsalltag und deine interessanten Antworten. Wir freuen uns, dass du Teil unseres PROJECT FLOORS-Teams bist.

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