18.06.2022

Tag der nachhaltigen Gastronomie: Genuss mit allen Sinnen

Was bedeutet das? „Du bist, was du isst“ – heißt es ja so schön. Irgendwie stimmt das ja auch, denn unsere Ernährung wirkt sich natürlich auf unser Wohlbefinden aus. Dafür gilt es ein ganzheitliches, zukunftsfähiges Ernährungskonzept zu erproben und langsam umzusetzen, das eine nachhaltige Ernährung und Lebensweise mit viel Lokalität fördert – im Einklang mit Mensch, Tier und Natur. Bewegungen wie Slow Food Deutschland setzen sich an allen Stellen dafür ein. Faire Produktionsketten, Preise und Produkte, die möglichst regional und lokal hergestellt werden, sind die zentralen Elemente. Gastronomen spielen hierbei eine maßgebliche Rolle, denn sie können als Botschafter mit vielseitigen Konzepten Trends einführen und das Verhalten von Verbraucher:innen entscheidend prägen. Dafür braucht es neue Ideen und Umsetzungen, die auf Nachbarschaft, Kooperation und eine neue Form der sogenannten Netzwerkgastronomie setzen. Die Gäste genießen das Essen, bei dessen Zubereitung sie mithelfen und dabei vor allem die Lieferant:innen aller Nahrungsmittel selbst kennenlernen. So entsteht ein Bezug zu den Menschen, Produkten, ihrer Herkunft und dem gesamten Entstehungsprozess.


Gastronomie-Konzepte mit Herz

Diese Form der Gastronomie mit Herz ist eigentlich nicht neu. Sie geht auf ursprünglichere Konzepte zurück, wie wir sie früher – gerade aus ländlicheren Gebieten – immer schon kannten: der Spargel vom Nachbarsfeld, die Erdbeeren aus Großmutters Garten, das gute Stück Fleisch vom Bauern nebenan. Mit dieser Art der nachhaltigen Gastronomie geht immer auch ein besonderer Genuss einher. Wir verbinden etwas mit dem, was wir essen oder trinken, und haben das gute Gefühl, genau zu wissen, woher all das kommt. Noch schöner ist es natürlich, das in einer schönen Atmosphäre zu zelebrieren, die ebenfalls auf das Heimatgefühl und inhabergeführte oder persönliche Strukturen setzt. Schon oft haben wir im Rahmen unserer starken, lokalen Partnerschaften über Gastronomieprojekte berichtet, die genau das widerspiegeln: ob trendige Deli-Konzepte wie das Cloud Kitchen in Düsseldorf, inhabergeführte Hotelgastronomie wie die des jüngst erschienenen Projekt des Monats „Lipprandt“ oder der Ratskeller aus Stuttgart, der trotz eines jungen Konzepts auf Lokalität und den Stuttgarter Charme setzt. Besonders interessant: Der Nachhaltigkeitsgedanke spielt nicht nur in der Gastronomie eine große Rolle. Das neu belebte Interesse an Schrebergärten und Urban Gardening auf Hochhausdächern zeigt, dass auch im Privaten das Bedürfnis wächst, selbst beim Entstehungsprozess der Produkte dabei zu sein und beim Wachstum mitzuwirken.

Das Interior mit Liebe zum Detail, lokalem Bezug, warmen Elementen in der Gestaltung und natürlichen Holzoptiken spielt bei diesen gastronomischen Gesamterlebnissen oft eine ganz entscheidende Rolle. Natürliche Holzoptiken am Boden, ausgewähltes Geschirr und liebevoll gestaltete Accessoires vervollständigen das gastronomische Gesamterlebnis. Ein Trend, der sich hoffentlich mehr und mehr durchsetzt, denn mit ihm schwingt das tolle Gefühl mit, sich und der Umwelt viel Gutes zu tun.


In diesem Sinne wünschen wir Ihnen ein schönes Wochenende mit vielen guten Zutaten!

Ihr PROJECT FLOORS TEAM

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Restaurant Cloudkitchen Düsseldorf

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