03.03.2021

CO2 – Kompensation bei PROJECT FLOORS

Die nachhaltige Umweltverträglichkeit unseres Designbodens ist in unseren Maßnahmen schon lange ein wichtiger und stetig erweiterter Baustein der Unternehmensphilosophie. Seit 2019 ermitteln wir bei PROJECT FLOORS den CO2-Ausstoß für den Transport unseres Bodenbelags vom Werk bis zum Kunden, kompetent und transparent berechnet durch die CO2-Partner / Energieagentur.NRW. Diese CO2-Emissionen kompensieren wir über den Kauf von CO2-Zertifikaten aus Klimaschutzprojekten. „PROJECT FLOORS übernimmt mit der freiwilligen CO2-Kompensation Verantwortung für den Klimaschutz.“, sagt Michael Müller, Energieberater der Energieagentur.NRW. Wir haben uns dazu entschlossen, weil wir einen Schritt mehr tun wollen für eine nachhaltig intakte Umwelt. Bereits bei der Herstellung achten wir mit einem hohen Anteil an Recyclingmaterial aus eigener Produktion am Grundmaterial darauf, dass Ressourcen geschont werden. Zudem erzeugt eine 7.200 Quadratmeter große Solaranlagen auf unserer Produktionsstätte für Ökostrom vor Ort. Und auch die Langlebigkeit und Pflegeleichtigkeit unseres Designbodens trägt zur Nachhaltigkeit bei.

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Bisher haben wir mit unserer Kompensationszahlung ein Projekt im Amazonasbecken in Bolivien unterstützt. Ab diesem Jahr spenden wir für ein nach VCS/CCBS zertifiziertes Klimaschutzprojekt in Uganda von unserem Partner PRIMAKLIMA. „Wälder sind einzigartige Ökosysteme. PROJECT FLOORS unterstützt in Uganda einen echten Hotspot der Artenvielfalt und hilft mit, dieses wertvolle Naturreservoir zu erhalten.“, sagt Lea Frahm von PRIMAKLIMA. Im westlichen Teil von Uganda liegt der Nationalpark Kibale mit einer Fläche von 776 Quadratkilometern. Er zählt mit seinem immergrünen tropischen Regenwald, 370 Vogel-, vier Wildkatzen- und 13 Primatenarten zu den sogenannten Schlüsselgebieten biologischer Vielfalt. Bis 1960 war dieses Naturschutzgebiet noch völlig intakt, wurde dann aber in den folgenden Jahren sukzessive entwaldet und durch intensiven Wanderfeldbau ausgezehrt. Mit unserer CO2 Kompensation unterstützen wir die Wiederaufforstung und Renaturierung dieses wichtigen Lebensraums. Neben den seltenen Uganda Stummelaffen beherbergt der Park inzwischen die weltweit größte Schimpansen-Population und ist Lebensraum für Afrikanische Waldelefanten. 

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Aber auch die dort lebenden Menschen profitieren von der zurückkehrenden Natur und Artenvielfalt, denn die aktive Zusammenarbeit mit der lokalen Bevölkerung ist für die Akzeptanz des Nationalparks und somit auch für den langfristigen Erfolg unerlässlich. Insgesamt 27 Gemeinden grenzen an den Park, für die sich alternative Einkommensquellen entwickelt haben. So bietet das Projekt Arbeitsplätze in unterschiedlichsten Bereichen wie Pflanzarbeiten bei den Aufforstungen, das Anlegen von Brandschneisen oder die Instandhaltung der Wege. Dabei wird auch Wert daraufgelegt, dass die Frauen der Dörfer die Möglichkeit haben, einer bezahlten Beschäftigung nachzugehen. Durch den Wissenstransfer an die Einheimischen, insbesondere forstwirtschaftlicher und landwirtschaftlicher Kenntnisse, werden Voraussetzungen für Unternehmensgründungen geschaffen. So konnten beispielsweise bereits Baumschulen gegründet werden, deren Setzlinge zu Aufforstungszwecken zurück an das Projekt verkauft werden.

Wer mehr über unser Klimaschutzprojekt wissen möchte, findet hier zwei Projektberichte, die teils auch über die Fortführung der Wiederaufforstung unter Corona-Bedingungen berichten.

Wie CO2-Kompensation funktioniert erklärt die  Deutsche Emissionshandelsstelle (DEHSt).

Unser PRIMAKLIMA Siegel und weitere Infos zur CO2-Kompensation bei PROJECT FLOORS finden Sie auf unserer Website.

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