17.03.2020

„Vun drinne noh drusse“ – wir stellen Marco Knop vor

Marco, seit 2006 bist du bei PROJECT FLOORS tätig und seitdem hat sich der Marketingbereich ständig weiterentwickelt. Was hat sich verändert und wie sieht dein Arbeitsalltag heute aus?

In den ersten Jahren war ich die „One-Man-Show“ und kümmerte mich um die komplette Außendarstellung des Unternehmens. Heute leite ich das Marketing mit meinem Team von drei Mitarbeiterinnen und unserer hauseigenen Musterfertigung mit drei weiteren Mitarbeitern. In enger Abstimmung mit der Geschäfts- und Vertriebsleitung plane ich die strategische Ausrichtung des Marketings, budgetiere die Ausgaben hierfür und sorge für die Umsetzung der einzelnen Maßnahmen.

Für deine Stelle bist du erst nach Köln gezogen. Was hast du davor gemacht?

Ja, das stimmt. Ich komme aus dem schönen Osnabrücker Land und bin somit immigrierter Niedersachse. Als gelernter Groß- und Außenhandelskaufmann hatte ich berufsbegleitend noch in Osnabrück meinen Betriebswirt mit Schwerpunkt Marketing gemacht. Daran, dass das damals noch nicht Bachelor oder Master hieß, kann man erkennen, dass ich die 40 auch schon länger hinter mir gelassen habe...

Was magst du am meisten am Marketingbereich?

Was mich am Marketing neben der Kreativität immer gereizt hat, ist die häufige Herausforderung. Oft gibt es eben keine „normalen“ Arbeitstage und in vielen Fällen auch keine Routine. Wir arbeiten sehr projektbezogen und abgestimmt auf den Jahresturnus. Mal steht dabei die Entwicklung einer neuen Kollektion im Fokus, mal ist es die Planung der nächsten Messe oder die Ausarbeitung neuer Verkaufshilfen. Hinzu kommen dann die täglichen Anforderungen, meist aus dem Vertrieb, wenn es beispielsweise um Sonderproduktionen geht. Hier stehe ich in stetigem Kontakt mit unseren Werken.

Und privat?

Privat bin ich ein großer Freund des bewegten Bildes auf der Kinoleinwand. Dabei darf es sehr gerne weitab vom Blockbuster-Mainstream und auch aus den frühen 1920er Jahren sein, als der Film noch stumm und die Mimik noch groß war. Neue Reiseziele zu entdecken steht auch in jedem Jahresplan, mal als Städte- oder Roadtrip und mal faul am Strand mit dem Cocktail in der Hand.

Wo würdest du dich gerne mal für eine Nacht einschließen lassen?


In einem Kino mit Zugriff auf alle Filme der letzten 100 Jahre. Wohlmöglich wird es dann aber doch wieder ein „Star Wars“ Marathon. Die guten „Star Wars“ Filme aus den 70er und 80er Jahren versteht sich…

Oh, ob da eine Nacht ausreicht, um alle Filme zu sehen? Wir bedanken uns bei dir für den Einblick ins Marketing bei PROJECT FLOORS.