18.09.2021

Respekt vor der Wirkung und Kunst des Handwerks

Heute treffen zwei Tage aufeinander, von denen wir glauben, dass sie sehr gut zusammenpassen: der Tag des Handwerks und der Tag des Respekts. Lange Zeit hat das Handwerk wenig Beachtung gefunden, was sich heute unter anderem im akuten Fachkräftemangel zeigt. Dabei blicken diese Berufe oftmals auf jahrhundertealte Traditionen zurück, die in den verschiedenen Epochen innovative Ideen oder Vorhaben hervorgebracht haben. Wie wären sonst Meisterwerke wie der Kölner Dom oder andere architektonische Errungenschaften möglich gewesen? Es braucht das Zusammenspiel von Visionären und Praktikern, die für ihr Schaffen und Handeln gleichermaßen Anerkennung finden und respektvoll behandelt werden. Wie wichtig handwerkliche Berufe auch heute für unsere Gesellschaft sind und welche starken menschlichen Eigenschaften mit den Tätigkeiten einhergehen, zeigt sich manches Mal in Extremsituationen besonders deutlich. Inmitten der Flutkatastrophe in vielen Regionen waren es oft starke Handwerksgemeinschaften und ‑zusammenschlüsse, die vor Ort in gewohnter „Hands-on“-Mentalität sofort angepackt und geholfen haben. Auch jetzt, wo das mediale Interesse nachlässt, sind sie es, die beispielsweise beim Wiederaufbau der Orte und der Grundversorgung weiterhin zur Stelle sind und sich kümmern.

 

Hand in Hand: Fester Boden unter den Füßen

 

Rüdiger Dicke, Verkaufsleiter bei Unifloor Deutschland und langjähriger Partner von PROJECT FLOORS, ist so ein Mensch. Er ist Mitinitiator der Hilfsaktion „Bodenflut“, einer gemeinschaftlichen Plattform der Bodenindustrie, die sich unmittelbar nach dem Ereignis zusammengeschlossen hat und von der auch wir ein Teil sind. Er sagt: „Wir machen uns seit jeher für den Beruf des Handwerks und in unserem Fall besonders für Bodenverleger stark. In dieser Krise zeigt sich wieder einmal, wie wichtig es ist, sofort zur Stelle zu sein und mit wirklichem Handeln praktisch zu helfen. Wir sind selbst begeistert von dem starken Zusammenhalt, der Solidarität und dem regelrechten ‚Flow‘, der dadurch an allen Stellen entstanden ist. Wir haben in den Katastrophengebieten unglaublich viele kaputte und durchnässte Bodenbeläge mit schwerem Gerät als Sofortmaßnahme entfernt und in der Industrie neue Böden als Spenden der Hersteller zusammengetragen. Unsere wohl größte Gemeinschaftsaktion hat gerade erst stattgefunden. In einer Art ‚Fußboden-Drive-In‘ auf dem Real-Parkplatz in Euskirchen haben wir über 30.000 Quadratmeter Bodenfläche, Unterlagsmatten, Zubehör und Reinigungsmittel mit rund 200 Helfern aus der Branche an Flutopfer kostenlos verteilt. Eine Herzensangelegenheit für uns alle.“


Attraktivität des Handwerks gezielt fördern

 

Diese Tatkraft und das Handwerk gilt es wieder gezielter zu fördern. „Hilfe zur Selbsthilfe“, so nennt es Rüdiger Dicke. „Es geht darum, jungen Handwerkern auch das ‚Drumherum‘ beizubringen, wie zum Beispiel unternehmerische Tätigkeiten, die gerade bei vielen jungen Selbstständigen noch nicht ausgebildet sind. Hier versuchen wir immer wieder mit vielfältigen Workshops und gemeinschaftlichen Aktionen Unterstützung zu bieten. Genauso wichtig sind aber die von PROJECT FLOORS initiierten Messer-Meister-Seminare, in denen mit verschiedenen Partnern die Kunst des Handwerks selbst im Vordergrund steht, Techniken mit dem Messer erlernt und die kreativen Möglichkeiten des Bodenhandwerks gezielt aufgezeigt werden.“ Das Handwerk als solches hat eben viele Facetten, die es jetzt und in Zukunft wieder bewusst einzusetzen und zu zeigen gilt.


Falls auch Sie mehr über die Messer-Meister-Seminare erfahren wollen, melden Sie sich gerne persönlich: https://www.project-floors.com/kontakt

Alle Informationen rund um die Hilfsaktionen der #bodenflut gibt es hier: https://bodenflut.de

Wir wünschen Ihnen ein schönes Wochenende!

Ihr PROJECT FLOORS Team

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