13.06.2018

WAHNSINN: 10% des Einkommens gehen für Kita-Platz drauf!

Ärmere Haushalte sind besonders stark durch die Kita-Krise belastet. Zu diesem Ergebnis kommt der ElternZOOM, eine repräsentativ angelegte Befragung von Kita-Eltern, im Auftrag der Bertelsmann Stiftung.

Kita-Beiträge belasten vor allem arme Haushalte überproportional

Eltern, die über weniger als 60 Prozent eines durchschnittlichen Einkommens verfügen, bezahlen monatlich bis zu zehn Prozent (durchschnittlich 118 Euro) ihres Einkommens für den Kita-Besuch ihres Kindes. Darüber hinaus werden ärmere Haushalte durch Zusatzkosten wie Ausflüge, Verpflegung oder Bastelmaterialien mehr als doppelt so stark belastet wie wohlhabendere Haushalte: Sie zahlen dafür 3,3 Prozent ihres Haushaltsnettoeinkommens, während wohlhabendere Familien lediglich 1,4 Prozent hierfür aufwenden müssen.

Finanzielle Belastung hängt von Wohnort ab

Die Gesamtkosten für Kita-Betreuung in Berlin machen nur rund zwei Prozent eines durchschnittlichen Haushaltseinkommens von Kita-Eltern aus. In Mecklenburg-Vorpommern müssen Eltern mehr als acht Prozent ihres Haushaltseinkommens für Kita-Beiträge und Zusatzgebühren zahlen. Jörg Dräger, Vorstand der Bertelsmann Stiftung, kritisiert, dass der Wohnort maßgeblich über die finanzielle Belastung der Eltern entscheide. Fairer wäre es, die Kita-Beiträge bundesweit einheitlich zu bemessen - etwa prozentual am Äquivalenzeinkommen. Berücksichtigt würde dabei nur jener Teil des Einkommens, der oberhalb der Armutsrisikogrenze liegt. Armutsgefährdete Eltern sollten vollständig sowohl von den Kita-Beiträgen als auch den Zusatzgebühren befreit werden.

Entlastung der Eltern dringend notwendig

Ein Blick zu unseren südlichen Nachbarn: In ganz Österreich ist das letzte Kindergartenjahr vor Schuleintritt für Eltern kostenlos, finanziert wird das durch den Bund. Neben anderen finanziellen Erleichterungen für Eltern in den einzelnen Bundesländern, führte dies zu einer Betreuungsquote von 93 Prozent bei den bei den Drei- bis Unter-Sechsjährigen Kindern.

PROJECT FLOORS leistet Beitrag gegen Kita-Mangel

Um ein Zeichen zu setzen und weiteren Anreiz zu schaffen, in neue Kitas zu investieren, unterstützt PROJECT FLOORS neugebaute Kitas mit einem robusten Designbodenbelag. Deutschlandweit waren Eltern, Architekten und interessierte Bürger aufgerufen, ihre Kita zu nominieren. Weitere Informationen darüber finden Sie auf dieser Seite.

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Quellen: Bertelsmann Stiftung , Bundeskanzleramt