
CO2 – Fußabdruck und - Kompensation bei PROJECT FLOORS
Eine intakte Umwelt ist unserem Unternehmen wichtig und wir gehen verantwortungsvoll mit den Ressourcen um. Die nachhaltige Umweltverträglichkeit unseres Designbodens ist schon lange ein wichtiger und stetig erweiterter Baustein der Unternehmensphilosophie. Als Basis für unsere Entscheidungen erstellen wir unseren CO2-Fußabdruck, um mögliche Bereiche zur Reduzierung des Verbrauchs zu erkennen und Maßnahmen einzuleiten. In Bereichen, die wir nicht direkt beeinflussen können, nutzen wir die Möglichkeit der CO2-Kompensation und unterstützen Wiederaufforstungsprojekte.
Wir ermitteln unseren CO2-Fußabdruck per CO2PLAN-Projekt
Die Grundlage für eine ökologisch und ökonomisch ausgerichtete Unternehmensführung ist, die eigenen Verbrauchsdaten zu kennen. PROJECT FLOORS beteiligt sich daher an dem vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz geförderten Projekt CO2PLAN. Für unser Basisjahr 2022 haben wir den CO2-Fußabdruck der wichtigsten Unternehmensbereiche ermittelt und erste Maßnahmen zur Reduzierung unseres Verbrauchs eingeleitet. Derzeit sind wir dabei, unseren Verbrauch für das vergangene Jahr zu berechnen und können sagen, dass wir mit unserem Umzug nach Frechen Grube Carl in unsere aktuelle Unternehmenszentrale unseren Stromverbrauch nahezu halbieren konnten. Das liegt vor allem an der modernen Lichttechnik in unserem Showroom und an den Arbeitsplätzen sowie anderen energiesparenden Maßnahmen. Unser langfristiges Ziel ist es, den CO2-Ausstoß auf wissenschaftlicher Basis weiter zu reduzieren und klimaneutral zu werden.
CO2-Kompensation mit PRIMAKLMA
Wir tun aber noch mehr. Beim Transport unseres Vinylbodens von der Produktion bis zur Kundin und zum Kunden fallen Emissionen an, die wir nur bedingt selbst beeinflussen können. Hier nutzen wir die Möglichkeit diesen Schadstoffausstoß auszugleichen.
Bereits seit 2019 führen wir eine erfolgreiche Partnerschaft mit PRIMAKLIMA e.V.. Unser Partner ist ein gemeinnütziger Verein, der sich seit über 30 Jahren für Aufforstungsprojekte in der ganzen Welt engagiert. Den CO2-Ausstoß, der beim Transport vom Werk über unser Lager bis zur Kundschaft anfällt, lassen wir kompetent und transparent durch CO2-Partner berechnen. „PROJECT FLOORS übernimmt mit der freiwilligen CO2-Kompensation Verantwortung für den Klimaschutz“, sagt Frank von de Berg, Senior Consultant bei CO2-Partner. Insgesamt haben wir seit 2019 in Klimaschutzzertifikate im Wert von über 10.371 t CO2 investiert und leisten damit einen wichtigen Beitrag zum Erreichen des globalen 1,5 Grad Ziels.
Alle Infos zur freiwilligen CO2-Kompensation
PROJECT FLOORS unterstützt Aufforstungsprojekte
Wälder spielen eine wichtige Rolle für ein stabiles Weltklima. Bäume binden Kohlenstoff und produzieren Sauerstoff - diese geniale Fähigkeit nutzen wir, um nicht direkt beeinflussbare Emissionen unseres Unternehmens auszugleichen.
„Wälder sind einzigartige Ökosysteme. PROJECT FLOORS unterstützt in Uganda einen echten Hotspot der Artenvielfalt und hilft mit, dieses wertvolle Naturreservoir zu erhalten“, sagt Lea Frahm, Referentin Unternehmenskommunikation bei PRIMAKLIMA.
Seit dem Beginn der Zusammenarbeit mit unserem Partner PRIMAKLIMA in 2019 haben wir verschiedene Aufforstungsprojekte unterstützt. Zunächst ein Projekt im Amazonasbecken in Bolivien, das neben dem Umweltschutzeffekt auch für ein gutes Auskommen und mehr Bildungsmöglichkeiten der anwohnenden Bevölkerung sorgt. Seit 2023 erhalten wir unsere Klimaschutzzertifikate aus einem nach Verified Carbon Standard (VCS)
Climate, Community and Biodiversitiy Standards (CCBS) zertifiziertem Klimaschutzprojekt in Uganda - dem Kibale-Nationalpark.
Kibale-Nationalpark - unser erfolgreiches Aufforstungsprojekt
Wir möchten Ihnen das Aufforsstungsprojekt Kibale-Nationalpark gern näher vorstellen. Der Nationalpark liegt mit einer Fläche von 766 Quadratmetern im Südwesten von Uganda. Er zählt mit seinem immergrünen tropischen Regenwald, 320 Vogelarten, vier Wildkatzenarten - darunter auch der Leopard - und 13 verschiedenen Primatenarten zu den sogenannten Schlüsselgebieten biologischer Vielfalt. Bis 1960 war dieses Naturschutzgebiet noch völlig intakt, wurde dann aber in den folgenden Jahren sukzessive entwaldet und durch intensiven Wanderfeldbau ausgezehrt. Die Wiederaufforstung dieses wichtigen Lebensraums begann 1993 mit dem Pflanzen heimischer Baumarten. Inzwischen wachsen wieder über 350 verschiedene Baumarten innerhalb des Nationalparks, was auch die Artenvielfalt bei den Tieren fördert. Neben den seltenen Uganda Stummelaffen beherbergt der Park inzwischen die weltweit größte Schimpansen-Population und ist Lebensraum für Afrikanische Waldelefanten. Wir sind froh, einen kleinen Anteil an diesem Erfolg zu haben.
Gutes Klima - gut für Mensch und Tier
Aber auch die dort lebenden Menschen profitieren von der zurückkehrenden Natur und Artenvielfalt, denn die aktive Zusammenarbeit mit der lokalen Bevölkerung ist für die Akzeptanz des Nationalparks und somit auch für den langfristigen Erfolg unerlässlich. Insgesamt 27 Gemeinden grenzen an den Kibale-Nationalpark, für die sich alternative Einkommensquellen entwickelt haben. So bietet das Projekt Arbeitsplätze in unterschiedlichsten Bereichen wie Pflanzarbeiten bei den Aufforstungen, das Anlegen von Brandschneisen oder die Instandhaltung der Wege. Dabei wird auch Wert daraufgelegt, dass die Frauen der Dörfer die Möglichkeit haben, einer bezahlten Beschäftigung nachzugehen.
Durch den Wissenstransfer an die Einheimischen, insbesondere forstwirtschaftlicher und landwirtschaftlicher Kenntnisse, werden Voraussetzungen für Unternehmensgründungen geschaffen. So konnten beispielsweise bereits Baumschulen gegründet werden, deren Setzlinge zu Aufforstungszwecken zurück an das Projekt verkauft werden.
Mehr Infos zu Klimaschutzprojekten und freiwilliger Kompensation finden Sie auf den Webseiten des Umwelt Bundesamts Deutsche Emissionshandelsstelle.
Infos zu freiwilliger CO2-Kompensation
Unser PRIMAKLIMA Siegel und weitere Infos zur CO2-Kompensation bei PROJECT FLOORS finden Sie auf unserer Website.










